Dieser Artikel befasst sich demnach mit dem interdisziplinären Planungsablauf von Deckenspiegeln.
Vergleichbar mit den Überlegungen bei der Durchbruchsplanung wird hier ebenfalls speziell auf die Problematik eingegangen, wer diese Elemente zu welchem Zeitpunkt erstellt vor allem mit Schwerpunkt auf eine oftmals getrennte Bearbeitung in Teilmodellen verschiedener Fachbereiche.
Suchbegriffe: Deckenspiegelplan, Deckenuntersicht, Abhangdecke, Deckenplan
Deckenspiegelpläne sind erforderlich sobald es abgehängete Decken bzw. Einbauteile in Decken gibt, bzw. das Erscheinungsbild der Deckengestaltung relevant ist. Die Anleitung für die Erstellung eines Deckenspiegelplans findet sich hier.
Prinzipiell gilt die Zuständigkeit in Analogie der Teilmodelle.
Sämtliche Objekte einer Disziplin werden im entsprechenden Teilmodell geführt, also z.B.:
- Architektur-Modell: Konstruktions-Elemente, Deckenelemente, . . .
- HKLS-Modell: Lüftungsauslässe, Deckenkassette, Sprinkler, …
- ELT-Modell: Leuchten, Brandmelder, . . .
Möchte beispielsweise ein Architekt direkt ein Element aus einer anderen Disziplin bearbeiten, müsste hierzu das entsprechende Teilmodell geöffnet werden.
Um diesen Arbeitsschritt zu erleichtern, sollten in allen Teilmodellen eine entsprechende Ansichtsvorlage zur Anwendung kommen.
Anmerkung
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen in der sog. Kopieren/Überwachen-Funktion und der Wechselwirkung mit den Berechnungsprogrammen aus HKLS und ELT kann dem Wunsch nicht entsprochen werden, Elemente wie Leuchten oder Lüftungsauslässe als Referenzen im Baumodell zu führen.
Der Deckenspiegelplan wird mit allen erforderlichen Objekten der verknüpften Teilmodelle (HKLS, ELT, usw.) aus dem BAU-Modell erzeugt.
