Erstellung TGA-Ansichten im BAU-Modell

Eine TGA-Ansicht ist eine im Architektur-Modell vorbereitete Ansicht, die keine detaillierte architekturspezifischen Angaben beinhaltet sonden lediglich als Darstellungsbasis für TGA-Komponenten dient.

Diese TGA-Ansicht ermöglicht die Darstellung des gleichen Informationsstandes in referenzierten Grundrissen schon in frühen Planungsphasen.

In diesem Workflow wird die Erstellung einer TGA-Ansicht im BAU-Modells beschrieben.


Wird das TGA-Modell erstellt, benötigt man als Grundlage für die Grundrisse die Architektur. Hierzu ist es in den frühen Planungsphasen empfehlenswert sich im BAU-Modell die 153-Ansichten als abhängige Ansichten zu duplizieren.

Dies erfolgt indem man auf den jeweiligen Grundriss geht und durch einen "Rechtsklick" unter der Auswahl Ansicht duplizieren den Befehl Als abhängige Ansicht duplizieren wählt.

153Ansichten_duplizieren.png

In weiterer Folge wird das Duplikat in  "192_TGA..." umbenannt, somit steht der Grundriss immer in Abhängigkeit von der Architektur und kann nun als Referenz im TGA-Modell herangezogen werden.

Umbenennen_153.png

Im TGA-Modell sind anschließend im Grundriss unter VV die Revit-Verknüpfung einzustellen. Hierzu wird in der BAU-Verknüpfung die Anzeigeeinstellungen gewählt. In weiterer Folge wird in den Grundfunktionen der Befehl Nach verknüpfter Ansicht aktiviert. Anschließend besteht die Möglichkeit den vorhin im Bau-Modell erstellten Grundriss zu verknüpfen.

verknuepfen_192.png

Sobald die Haustechnik zur Planausgabe die Grundrisse in aufbereiteten Darstellungen benötigt (im Regelfall ab Ende der Entwurfsphase), sind die Abhängigkeiten im BAU-Modell zu lösen und in den entsprechenden Sichten die "192_Ansichtsvorlage" zuzuweisen.

192_unabhaengig.png

Die kann durch "Rechtsklick" auf den gewählten Grundriss und Auswahl In unabhängige Ansicht umwandeln geschehen.

192_anwenden.png

Im Anschluss kann unter den ID-Daten die Ansichtsvorlage zugewiesen werden.


Hinweis: Bei  der Erstellung einer abhängigen Ansicht bleibt deren GUID immer gleich, unabhängig von der späteren Ansichtsumbenennung oder Entkopplung. Dies bedeutet, dass die Verknüpfungspfade im TGA-Modell nicht verloren gehen.


Vorteile des oben genannten Vorgehens

  • Es besteht kein Abstimmungsbedarf der TGA mit der Architektur zur Erstellung der 192_Sichten zum Projektbeginn.
  • Für die Architektur ensteht kein zusätzlicher Aufwand für die Beschriftungspflege.
  • Es ensteht ein gleicher Informationsstand in referenzierten Grundrissen schon in den frühen Planungsphasen.
  • Die Sichten werden nur einmalig referenziert.