
In Hybridmodellen werden Rohbauelemente wie z.B. Rohdecken separat modelliert, sämtliche sonstigen Aufbauten aber in mehrschichtigen Pakten, z.B. ein Fußbodenaufbau.
Die Hybrid-Modellierweise vereint somit die Vor- und Nachteile aus Einzel- und Mehrschichtarbeitsweise: Tragende Elemente können leicht isoliert werden und bilden so eine gute Datengrundlage für statische Berechnungen oder Schalungs- und Bewehrungsplanung. Im Umkehrschluss sind Hybrid-Modelle problematisch für die Zusammenarbeit mit Bauphysik und TGA – alle hier angewendeten Simulationsprogramme „erwarten“ mehrschichtige Bauteile, Hybrid-Modelle müssen vor der Übergabe aufwendig nachbearbeitet werden.
Pakete wie Fußböden oder Dachaufbauten lassen sich zentral verwalten und auswerten, was Vorteile bei automatisierter Beschriftung, Änderungen und Auswertung bringt.
Suchbegriffe: Mehrschicht, Modellierweise, Modell, Schicht, Verbund, Einzel, Hybrid, Schichtaufbau, Arbeitsweise, Strategie, Teile, Parts, MSB, Dummy
