
Die Schulung "Revit Aufbaukurs TGA: Qualitätsmanagment" führt in die Grundlagen, Prozesse und Methoden modellbasierten Qualitäts-Managements von TGA-Modellen ein.
Teilnehmende erlangen dabei die Fähigkeit, TGA-Modelle in unterschiedlicher Tiefe auf deren Fehler hin zu analysieren und die erkannten Probleme im Team zu kommunizieren.
Es werden dabei die gängigen Werkzeuge und einschlägigen Methoden vorgestellt, diesen unverzichtbaren Bestandteil modellbasierter Planung zur praktischen Anwendung zu bringen.
Inhalt Modell-Überprüfung: Fehleranalyse (PS-03), QS/QM (PS-15)
Inhalt Modell-Export: Datenaustausch (PS-14), Modellablage
Optional: Inhalt Modell-Auswertung: Bauteillisten / Massen (PS-16), iTWO (SP-01)
Schulungs-Kürzel: B03
Level: BIM-Manager:innen / Modellverantwortliche
Fachbereiche: TGA
Dauer: 1 Tag
Einige der wesentlichen Aufgaben des modellbasierten Qualitäts-Managements fallen in den Funktionsbereich des Modellverantwortlichen.
Eine Übersicht über die Funktionen des 'Modellverantwortlichen' (hier kurz als MV bezeichnet) sind in folgendem Link zu finden: >Aufgabenbereich Modellverantwortung:
- Aufgaben und Verantwortlichkeit des MV: 3 Level der Modellprüfung (siehe obiger Artikel-Link)
- Level 1: Programm-interne Maßnahmen (siehe Checkliste)
- Level 2: Programm-externe standardisierte Prüfungen (Navisworks, Solibri)
- Level 3: Programm-externe Projekt-spezifische Prüfungen (Solibri)
- Verpflichtende Schulungen für MV:
- Basis-Schulung: TGA: BHA oder BEA
- Experten-Schulungen: TGA: EHA, EHB, EGC, EGD
- Kombinations-Schulung: Modellverantwortung (beinhaltet Teile von Basis- und Experten-Schulungen)
ALLE in diesem ABSCHNITT beschriebenen PRÜFUNGEN fallen in die VERANTWORTUNG des BIM-Mgrs.!
(im UNTERSCHIED zu den in der LEVEL 1 - CHECKLISTE angeführten)
Die Qualitätssicherung von Projekten sollte an verschiedenen Stationen des Projekts durchgeführt werden. Und zwar:
1) Projekt-Start (Projekt-Setup)
Die Qualitätssicherung von Projekten beginnt bereits mit der Anlage eines BIM-Modells. Zentrales Dokument zur Regelung und Nachlese dieser Maßnahmen ist das: Projekt-Setup,
das in der Regel beim Projektstart vom BIM-Manger angelegt wird. Nachfolgender Link zum Projekt-Setup (Revit Projekt-Start)
Ablage des Projekt-Setups unter: ...\\PROJEKTE\\XXXX\\01_GESAMT-PROJEKTLEITUNG\\02_Projektorganisation\\06_BIM
Zudem ist es für die automatisierte Auswertung bzw. genormte Übergabe von Modellen von zentraler Bedeutung, nach einem vordefinierten Standard zu arbeiten. Etwaige Abweichungen davon können mit verschiedenen Verfahren zur Fehleranalyse identifiziert werden.
Siehe Link: Projekt-Setup
Checkliste für Modell-Festlegungen (Pkt. 3 in Projekt-Setup)
- Modell-Benennungssystematik: korrekte und einheitliche Benennung der Teil-Modelle eines kompletten Projekts (siehe: Benennungssystematik und Abkürzungen)
- 4-stellige Projektnummer + Trennzeichen + Modell-Bezeichnung (BAU, TGA, etc.)
- Projekt-Ablage: korrekte Ablage in Projekt-Ordnerstruktur:
- P:\\XXX-ATP\\PROJEKTE\\XXXX\\00_REVIT\\00_Modell (nicht in Fachbereichs-Ordner!)
- alle (!) Modelle als Zentralmodelle anlegen (Begr.: Vermeidung von großer Anzahl an Sicherungskopien, Möglichkeit der Zusammenarbeit)
- Bearbeitungsbereiche anlegen mit korrekter Benennung: siehe Artikel Bearbeitungsbereiche
- Verknüpfungen einrichten und den dafür vorgesehenen Bearbeitungsbereichen zuordnen
Qualitäts-Prüfung (Pkt. 4 in Projekt-Setup)
- Prüfungsintervall festlegen
- Form der Prüfung festlegen: Level 1, 2, 3 (oder genaue Bezeichnung)
- Änderungsintervalle festlegen (Einarbeitung von Änderungen)
- Detailschärfe pro Phase festlegen (= LoD Level of Detail) siehe auch Modell-Genauigkeit unter Pkt. 2
Hinweise und Regeln für die Zusammenarbeit (Pkt. 5 in Projekt-Setup)
- Öffnen des Projekts: nicht direkt Öffnen, Bearbeitungsbereiche beim Öffnen definieren
- Ansichtsvorlagen: für alle auszudruckenden Views Ansichtsvorlagen dauerhaft einstellen (!)
- etc. etc. nach Projekt-spezifischen Festlegungen
2) Projekt-Verlauf
Im Projekt-Verlauf sollten ergänzend zur LEVEL 1 -Checkliste noch folgende, zusätzliche Überprüfungen druchgeführt werden, die in nachfolgender Checkliste zusammengefasst sind:
Projektinfo
- Beteiligte (Verantwortliche usw.)
- Logo
Gemeinsam genutzte Koordinaten inkl. Höhe
- Koordinaten einrichten (Bestandteil der Schulung EAB; Link: Positionierung in kart. Koordinatensystem)
- Bei Nacharbeit die Nullpunkte Projekt & Vermesser kontrollieren (auf 0 setzen)
- Projektnorden / Geographischer Norden kontrollieren
- Höhe in den Ebenen
- Höhe Topografie
Modell-Genauigkeit (LoG früher LoD)
Bedeutung: 3D-Objekte sind im Modell generell zu vereinfachen und zu abstrahieren (Bsp. Türen). Eine zu hohe Detaillierung oder zu umfangreiche Parametrisierung würde einerseits zu einer negativen Beeinträchtigung der Revitperformance und andererseits zu generellen Einbußen im Projekt-Fortschritt führen.
Als Anhaltspunkt kann in 3D-Modellen von einer Maximal-Genauigkeit im Bereich von 0,5 - 1cm ausgegangen werden. Das bedeutet, dass alle Objekte, die dieses Maß unterschreiten, nicht modelliert werden müssen und durch Auf- oder Abrunden von Abmessungen vereinfacht werden können. Maßgeblicher Norm-Begriff ist der LoD.
Schließlich geht es hier auch um enorme Unterschiede im Arbeitsaufwand für ein Modell! Die Detail-Genauigkeit (LoD = Level of Detail) muss also mit dem Bauherrn vorab geklärt und fixiert werden (Projekt-Setup)!
Parameter
- ATP-Parameter: Generell sollten im Projekt nur gemeinsam genutzte Parameter aus der aktuellen ATP-Datei verwendet werden:
P:\\APPS\\programme\\autodesk\\revit_2017\\01_Einstellungen\\Parameter_gem_genutzt\\ATP_Gemeinsam_Genutzte_Parameter.txt
- b.i.m.m-Parameter: Ausnahme von ATP-Parameter
+ Filter >Wand_Versatz gleich 0 in Kontroll-Ansicht >Versatz Wände verwendet bimm-Parameter:
- 173_100_117_Versatz von Referenz Oben
- 173_100_118_Versatz von Referenz Unten
+ Bei Start des b.i.m.m. tools werden einige bimm-Parameter angelegt
Prüfungen
Zusätzlich zu LEVEL 1 Prüfungen werden nach einem im Projekt-Setup definierten Intervall durch den BIM-Mgr. in Zusammenarbeit mit dem Modellverantwortlichen zusätzliche Prüfungen im Umfangsbereich LEVEL 2 und LEVEL 3 durchgeführt. Der Umfang richtet sich nach Projekt-spezifischen Festlegungen.
3) Projektphasen-Ende (= Ablage)
Bedeutung: Nach Abschluss jeder Projektphase wird das Modell inkl. aller Verknüpfungen mit einem eTransmit in einem Archiv-Ordner abgespeichert.
Ordner-Ablage: XXXX\\01_GESAMT-PROJEKTLEITUNG / 06_Ergebnisdokumente / dann je nach Phase
Befehl: >Zusatzmodule >Modell übertragen (e-Transmit); Vorteil dieses Moduls ist, dass das vollständige Modell inkl. aller Verknüpfungen in einen Ordner abgelegt wird.
Die Qualitätssicherung von einzelnen Familien stellt einen nicht zu unterschätzenden Teil des gesamten Qualitäts-Managements dar. Zentrale Aufgabe dabei ist die Kontrolle und das ggf. erforderliche Löschen von nicht benötigten Elementen innerhalb der einzelnen Bauteile.
Grundsätzlich werden zwar alle in der Bibliothek enthaltenen Familien vorab einer Qualitätsprüfung der Plandata unterzogen. Da aber nicht sichergestellt werden kann, dass alle Familien aus dieser Bibliothek entnommen werden bzw. Familien ja auch durch die Modellierer selbst erstellt werden können, kann eine Qualitätsprüfung durch den BIM-Manger oder den Modellverantwortlichen erforderlich sein.
- externe Familien: für die effiziente Wiederverwendung von Bauteilen (= Normalfall)
- Projekt-Familien: für eine einmalige Verwendung (= Ausnahme)
1) Familien-Setup
= Maßnahmen beim Erstellen von Familien:
- Familien-Benennungssystematik: korrekte Benennung siehe Template unter 090_Info / 092_Standard / Zeichenansicht: Benennungssystematik
- Wichtig (!) für: Filter, Bauteillisten, Auswertung in anderen Programmen
- Typenbenennung wichtig für bspw. Dlubal-Export (TWP): hier sind nur Typen sichtbar
- Familien-Ablage: korrekte Ablage in Projekt-Ordnerstruktur:
- ...\\XXXX\\00_REVIT\\03_Familien
- Wiederverwendung: Weiterleitung über BIM-Mgr. an Plandata (Ablage in der Bibliothek nach QS-Check)
- Unternehmens-fremde Familien: Verwendung grundsätzlich möglich, jedoch keine garantierte auf Funktions- und Auswertungstauglichkeit; deshalb kein Support möglich!
- Fehleranalyse: Durch BIM-Mgr. und MV
2) Familien-Prüfung
Für die Qualitäts-Kontrolle von wiederverwendbaren, externen Familien empfiehlt sich das Durcharbeiten folgender CHECKLISTE: (siehe auch Link Famlienbau unter den Punkte Bereinigen und Qualitäts-Management)
- Bereinigung: Befehl >Nicht Verwendete bereinigen (ACHTUNG: mehrmals durchführen)
- Referenzebenen benennen und die Referenz-'Stärken' einstellen (bspw.: schwache Referenz)
- Formen (=Geometrien) immer an Referenzebenen knüpfen
- Verschachtelte Familien vermeiden (Ausnahme: Profil-Familien)
- Detaillierungsgrad: Die Familie sollte nicht überdetailliert sein --> Formen abstrahieren (LoD)
- Nicht benötigte Linienstile (= Unterkategorien) löschen (ACHTUNG: muss händisch durchgeführt werden)
>Verwalten >Objektstile >Unterkategorie löschen
- Nicht benötigte Füllmuster löschen (ACHTUNG: muss händisch durchgeführt werden)
>Verwalten >Weitere Einstellungen >Füllmuster
- Nicht benötigte Linienmuster löschen (ACHTUNG: muss händisch durchgeführt werden)
>Verwalten >Weitere Einstellungen >Linienmuster
- Materialien löschen (ACHTUNG: muss händisch durchgeführt werden)
- Verwalten >Materialien: einzeln löschen
- generell (!) keine Materialien in Familien (werden über Material-Parameter oder Unterkategorien angegeben)
- Bereinigungs-Makro anwenden
- Parametrisierung für 2D- und 3D-Typen testen
- Parameter: ausschließlich gem. gen. Parameter aus der aktuellen (!) ATP-Datei verwenden (wegen Beschriftungen und Auswertungen!)
- Pfad für ATP-Parameter: P:\\APPS\\programme\\autodesk\\revit_2017\\01_Einstellungen\\Parameter_gem_genutzt
- Wiederholte Bereinigung: >Nicht Verwendete bereinigen (ACHTUNG: mehrmals durchführen)
1) Arten von Warnungen
Revit-Interne Fehleranalyse mit Warnungen
Warnungen werden in Revit automatisch generiert und in einer Liste im Projekt mitgeführt. Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Arten von Warnungen:
- Können nicht ignoriert werden: müssen sofort bearbeitet werden (stellen deshalb kein Problem dar)
- können ignoriert werden: Wie der Name schon sagt, liegt das Problem beim Ignorieren von Warnungen, was bei einer großen Anzahl zu folgenden negativen Folgen führen kann:
- einer markanten Performance-Verschlechterung
- fehlerhaften IFC-Export (oder gar nicht mehr möglich)
- zu Projekt-Abstürzen
Folglich ist es unabdinglich, diese Warnungen relgemäßig zu begutachten und zu bereinigen!
Befehl zum Aufruf der Revit-Warnungsliste: >Verwalten >Warnungen (Rufzeichen auf gelbem Schild)
Fehleranalyse: Durch BIM-Mgr. oder Modellverantw.; Automatisierung mittels PEF
Tipp zur Vermeidung von Warnungen
Die effizienteste Methode der Modell-'Überprüfung' ist die Vermeidung von Warnungen bzw. Fehler bereits bei ihrem Auftreten. Voraussetzung dafür ist ein fundiertes Wissen zur Erkennung von Situationen, in denen Warnungen entstehen können. Man kann in diesem Zusammenhang durchaus auch sagen: Wenn man den Fehler kennt, kann man ihn auch vermeiden!
2) Aufsuchen / Anzeigen von Warnungs-Elementen und Auflösen von Warnungen
Für das Aufsuchen und Anzeigen von Warnungen in Revit wird folgende Vorgangsweise empfohlen (ACHTUNG: funktioniert nicht über Warnungsliste, weil das Element nach Schließen der Liste wieder deaktiviert wird):
- Exportieren der Warnungsliste mit Befehl: >Verwalten >Warnungsliste >Exportieren...
- die exportierte Liste öffnen (wird von Revit Fehlerbericht benannt)
- 3D-Ansicht in Revit öffnen (ggf. als separate Ansicht speichern)
- alles einschalten: Kategorien, Bearbeitungsbereiche, etc. einschalten; ggf. auf Drahtmodell schalten
- aus der Fehlerliste ein Element auswählen und dessen ID in die Zwischenablage kopieren >Strg+C
- in der 3D-Ansicht nach Element suchen mit Befehl: >Verwalten >Nach ID auswählen
- Element isoliert betrachten mit Befehl >Ändern >Auswahlrahmen
- ACHTUNG: VOR NÄCHSTER SUCHE DEN >3D-SCHNITTBEREICH WIEDER DEAKTIVIEREN!
Fehler bereinigen:
- Element auswählen (>nach ID auswählen)
- Befehl >Zugehörige Warnungen anzeigen (damit werden betroffene Elemente orange markiert) >vorgeschlagenen Befehl links unten anwenden (steht leider nicht immer zur Verfügung)
- Überprüfung: Element-Auswahl aufheben und nochmal auswählen: Warnung ist dann nicht mehr vorhanden
VORSCHAU (PZI-Dynamo-Entwicklung): Warnungs-Text wird in einen eigens dafür angelegten Parameter geschrieben
3) Liste der häufigsten Warnungen
Folgender Liste beschreibt häufig auftretende Warnungen in Revit inkl. möglicher Lösungen und Erklärungen.
Beabsichtigt ist, diese Liste laufend zu ergänzen (bitte um Feedback). Im BIMpedai-Suchfeld (>Suche ...) oder direkt in diesem Artikel (>Strg+F) kann dann zu bestimmten Warnungs-Begriffen nach Erklärungen und Lösungen gesucht werden!
... dieser Abschnitt wird laufend ergänzt ... (bzw. mittelfristig in einen eigenen Artikel ausgelagert)
Luftkanal- und Rohrroutings
- Volumenstrom kann nicht berechnet werden, da die Fließrichtung nicht übereinstimmt. Überprüfen Sie die Fließrichtung in allen Geräten im System. LÖSUNG: Verwenden Sie Systembrowser zur Prüfung Systemzuordnung. Keine offene Stelle außer Strang beginn darf offen sein.
Überlappungen/identische Exemplare
- Die hervorgehobenen Wände überlappen. Wenn Revit Raumbegrenzungen findet, wird eine dieser Wände möglicherweise ignoriert. LÖSUNG: Verwenden Sie die Befehle zum Ausschneiden von Geometrie, um eine Wand durch die andere umschließen zu lassen Oder wählen Sie mit Hilfe der Tabulatortaste eine der gruppierten überlappenden Wände aus, und schließen Sie diese aus dem Gruppenexemplar aus.
- Ein Element liegt vollständig innerhalb eines anderen. LÖSUNG: Element verschieben/löschen (ACHTUNG: ineinander-liegende Geschossdecken erzeugen in Revit keine Warnung; Prüfung mit Solibri erforderlich!)
- Eingefügtes Element verursacht einen Konflikt mit der verbundenen Wand. LÖSUNG: Element verschieben/löschen
- Es sind identische Exemplare an derselben Stelle vorhanden. Diese werden in Schedules (=Bauteilliste) doppelt gezählt! LÖSUNG: doppelte Elemente löschen.
- Eine Wand und eine Raumtrennungslinie überlappen. LÖSUNG: Raumtrennungslinie korrigieren
Leicht versetzt:
- Linie in Skizze ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: Skizzen-Linie ändern wenn möglich; diese Warnung muss in manchen Fällen akzeptiert werden (Bsp: Grundgrenze leicht versetzt)
- Linie ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: Linie ändern wenn möglich; diese Warnung muss in manchen Fällen akzeptiert werden (Bsp: Grundgrenze leicht versetzt)
- Referenzebene ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: siehe vorheriger Punkt
- Raster ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: siehe vorheriger Punkt
- Raumtrennungslinie ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: siehe vorheriger Punkt
- Wand ist leicht versetzt und kann Ungenauigkeiten verursachen. LÖSUNG: siehe vorheriger Punkt
Räume, Flächen, Grundstücksgrenzen:
- Fläche befindet sich nicht in einem korrekt geschlossenen Bereich. LÖSUNG: Flächenbegrenzungslinien ergänzen
- Grundstücksgrenzen bilden keine geschlossene Schleife. Die Fläche wird nicht berechnet. LÖSUNG: Grundstücksgrenzen ergänzen
- Mehrere Räume befinden sich im selben geschlossenen Bereich. Die korrekte Fläche und der korrekte Umfang werden einem Raum zugewiesen und die anderen Räume werden mit Redundanter Raum markiert. LÖSUNG: (Redundant = mehrfach vorhanden, überflüssig) Sie sollten die Bereiche trennen, die zusätzlichen Räume löschen oder sie in andere Bereiche verschieben.
- Raum befindet sich nicht in einem korrekt geschlossenen Bereich. LÖSUNG: Raumtrennungslinien ergänzen
- Raum-Volumina überschneiden sich, ... LÖSUNG: passen Sie Obergrenze und Oberer Versatz an
- Verbindungsfehler wegen Problem mit Bearbeitungsregeln oder Entwurfsoptionen. LÖSUNG: Objekte in Entwurfsoptionen kopieren (vervielfältigen)
- Mehrere Flächen befinden sich im selben geschlossenen Bereich. Die korrekte Fläche und der korrekte Umfang werden einer Fläche zugewiesen und die anderen Räume werden mit Redundanter Fläche markiert. LÖSUNG: Sie sollten die Bereiche trennen, die zusätzlichen Flächen löschen oder sie in andere Bereiche verschieben.
- Raum ist nicht platziert. Physikalische Eigenschaften wie Flächen werden in Bauteillisten als Nicht platziert angegeben. LÖSUNG: Sie können Raum mithilfe der Optionsleiste im Raum-Werkzeug platzieren oder aus der Liste löschen. Raum XX-XX wird im Energieanalysemodell ignoriert.
- Die hervorgehobenen Flächentrennungslinien überschneiden sich. Wenn Revit Flächenbegrenzungen findet, wird eine dieser Linien möglicherweise ignoriert. LÖSUNG: Löschen Sie eine der Linien.
- Eine Wand und eine Flächentrennungslinie überschneiden sich. Eine der Linien wird möglicherweise ignoriert, wenn Revit Flächenbegrenzungen ermittelt. LÖSUNG: Verkürzen oder löschen Sie die Flächentrennungslinie, um die Überschneidung zu beheben.
Verschiedenes:
- Öffnung schneidet ihr Basisbauteil teilweise. Schnitt in struktureller Öffnung : Öffnungsschnitt. LÖSUNG: Träger nicht mit Befehl >Öffnung >nach Fläche ausführen sondern mit Referenzebene und >Schnitt
- Element wird von Ebene gelöst. LÖSUNG: nur mit spezifischer Analyse möglich.
- Elemente besitzen duplizierte 'Kennzeichen'-Werte. LÖSUNG: Kennzeichen ändern (es darf nicht mehrere gleichlautende geben)
- Elemente besitzen duplizierte 'Name'-Werte. LÖSUNG: Namen ändern (es darf nicht mehrere gleichlautende geben)
- Elemente besitzen duplizierte 'Nummer'-Werte. LÖSUNG: Nummer ändern (es darf nicht mehrere gleichlautende geben)
- Geometrie für ein oder mehrere Geländer kann nicht erstellt werden
- Hervorgehobene Elemente sind verbunden, schneiden sich jedoch nicht. LÖSUNG: Verbindung aufheben (generell keine Verbindungen zwischen Wände und Geschossdecken herstellen)
- Rechteckige Öffnung schneidet dazugehöriges Basisbauteil nicht.
- Kreisreferenz (Aufhebung ist nur mit Löschen des Elements möglich; Vermeidung: Geschoßdecken nicht mit Wänden verbinden)
4) Kollisionsprüfung in Revit
Revit-Interne Fehleranalyse mit Kollisionsprüfung
Bedeutung: Die Kollisionsprüfung wird zur Identifizierung von Bauteil-Überschneidungen verwendet (im selben oder unterschiedlichen Modellen). Fehleranalyse durch den BIM-Mgr. oder Modellverantw.
- Befehl: >Zusammenarbeit >Kollisionsprüfung; Auffindung der im Bericht aufgelisteten Bauteile mittels ID.
Für Schulung an einem Beispielprojekt eine Kollisionsprüfung durchführen.
NACHTEILE:
- keine Automatisierung möglich (deshalb wird eine Programm-externe Überprüfung empfohlen)
- sehr unübersichtliche Auswertung
- Umständliche Auswertung; Referenzierte Modelle können nur einzel zur Kollisionsprüfung genommen weden rüfun geprüft werden
3 Navisworks-Versionen:
- Freedom (= eingeschränkte Version)
- Simulate (= Standard; keine Kollisions-Werkzeuge)
- Manage (= höhere Version)
Navisworks-Datei vorbereiten / öffnen:
1) In Revit:
Navisworks-Datei exportieren:
- Menü >Datei, Befehl >Exportieren, >NWC
- Ablage im Projekt unter: >00_BIM-Kommunikation / 01_Navisworks
2) In Navisworks:
1) Programm-Oberfläche anpassen: Menü >Ansicht, >Arbeitsbereich laden, >Navisworks Erweitert
2) Daten-Import (exportierte Modelle öffnen):
- Menü >Start >Anfügen (ganz oben links); NWC-Datei öffnen: bspw. BAU-Datei
ACHTUNG: unten auf >Alle Dateien
- weitere Dateien: wie oben
3) Speichern:
- >N >Speichern unter: bspw. Name + Datum (der Besprechung); Format: nwf
- in: XXXX\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\01_Navisworks
Navisworks Dateiformate:
- nwc: ... ist eine Navisworks-Datei bestehend aus einem einzelnen Modell (wie bspw. bei Export aus Revit)
- nwf: >N >Speichern unter >nwf
... ist eine Navisworks-Datei mit Verlinkung zu mehreren Modell-Verknüpfungen (geringe Datenmenge)
Zweck: aktuellen Stand prüfen (Normalfall)
- nwd: >N >Speichern unter >nwd
... ist eine Navisworks-Datei bestehend aus allen verknüpften Modellen (sehr große Datenmenge)
Zweck: Modellstand einfrieren zur Dokumentation (selten erforderlich)
Oberfläche
Menüs: einzelne Bedeutung selbsterklärend
Programm-Fenster:
Können im Menü >Start ein- und ausgeschaltet werden
- Auswahlstruktur-Fenster: zeigt ausgewählte Elemente in der Struktur (empfohlene Einstellung: Standard)
- Draufsicht: zeigt Standpunkt und Blickrichtung des Betrachters im Grundriss
- Eigenschaften: zeigt Eigenschaften des ausgewählten Elements
- Gespeicherte Ansichtspunkte: zeigt gespeicherte Views (aus Revit und in Navisworks gespeicherte)
Restliche Fenster sind seitlich eingeklappt: bspw. Clash Detective, Messwerkzeuge, etc.
Navigation
1) Generell: gleich wie in Revit (Drehen mit gedrückter Shift + mittlere Maustaste)
Dreh-Mittelpunkt = ausgewähltes Objekt
2) Navigieren; Menü >Ansichtspunkt, Paneel >Navigieren (= "was ich mit der linke Maustaste mache")
>Pan: nach oben/unten (empfohlen)
>Orbit: vorher in Menü >Start >Auswahl den Drehpunkt wählen (hat man egtl. immer zur Verfügung)
>Umsehen: vom Standpunkt aus drehen
>2D-Navigieren: zum gehen (3D-Navigation: nicht empfohlen bzw. nur außen)
>Wirklichkeitstreue (nicht empfohlen)
- Schwerkraft: man fällt auf Boden
- Kollision: nicht mehr durch Wände
3) Kamera:
- Perspektive / Ortho
- F.O.V. (Field of View): = Brennweite ändern
- Neigungsleiste anzeigen: siehe rechter Bildschirmrand
4) wenn verloren:
- >ViewCube klicken, dann Orbit
- zurück: Voll-Navigationsrad >Zurück
- siehe Fenster >Draufsicht: zeigt Position des Standpunktes
Auswahl
1) Ein Bauteil isolieren:
- Menü >Start, Befehl >Auswählen
- ein Bauteil auswählen
- Menü >Start >Nicht ausgewählte ausblenden (Paneel: Sichtbarkeit)
(dann wieder: >Alle einblenden)
2) Ein Bauteil ausblenden:
- Menü >Start >Auswählen
- ein Bauteil auswählen
- Menü >Start >Verdecken (oben Mitte, Paneel: Sichtbarkeit)
(dann wieder: >Alle einblenden)
3) Gleiche Bauteile auswählen:
- Menü >Start >Auswählen
- Menü >Start >Gleiche auswählen (oben Mitte, Paneel: Sichtbarkeit)
(dann wieder: >Alle einblenden)
4) Auswahl aufheben:
- Escape
- oder ins leere Klicken
Schnitt erstellen
1) Schnitt-Anzeige einschalten: Menü >Ansichtspunkt, >Schnitt aktivieren (oben rechts)
2) Anzahl der Schnittebenen einstellen: Glühbirnen aus- / einschalten
- Aktuell: Ebene 1: nur eine Schnittebene im Bild
- Aktuell: Ebene 2: zwei Schnittebenen im Bild
- usw.
3) Ausrichtung des Schnittebene einstellen: >Ausrichtung
- Die Schnittebene im Drop-Down-Menü auswählen
- von oben: die Schnittebene ist parallel zur Blickrichtung von oben (= horizontal)
- von vorne: die Schnittebene ist parallel zur Blickrichtung von vorne (= vertikal)
- an Oberfläche ausrichten (empfohlen): auf Bauteil klicken, Schnittebene nach Oberfläche
4) Position der Schnittfläche ändern:
- >Verschieben oder
- >Drehen
ACHTUNG: wenn weder >Verschieben noch >Drehen aktiviert ist, dann sieht man Ebene nicht!
5) wenn verloren:
- auf >Schnitt aktivieren klicken (oben links); raus-zoomen oder auf >Verschieben klicken!
6) Schnitt speichern:
- >Ansichtspunkt speichern (oben rechts)
- damit wird die Ansicht im Fenster Gespeicherte Ansichten abgelegt
Deaktivieren: oben rechts >Schitt aktivieren
Bspw. grundrissliche Schnitt-Darstellung:
- vorher Schnitt erstellen
- ViewCube >OBEN
- Menü >Ansichtspunkt von >Perspektive auf >Orthogonal
- Drehen mit >Orbit >Abhängiger Orbit
Messen
- Menü >Überprüfung >Messen (in Befehlsgruppe Messen)
- Drop-Down-Menü: >Punkt-zu-Punkt (Maßkote in bestimmter Ebene erzeugen)
- Kote löschen: >Löschen (oben links)
Beschriften/Zeichnen
- >Text (in Befehlsgruppe Redlining) oder Zeichnen
- Löschen (in Befehlsgruppe Redlining)
Kollossionsprüfung:
1) Menü >Start, Befehl >Clash Detective: wird seitlich eingeklappt
2) >Test hinzufügen (oben rechts)
3) Regeln: unter >Regeln einstellen, dass Elemente aus dem selben Layer ignoriert werden
4) Auswahl (!) der Elemente: >Auswählen (auf beiden Seiten eine Auswahl festlegen: Auswahl A, Auswahl B)
- in Drop-Down auf >Eigenschaften umstellen: >Element (empfohlen)
- Toleranz einstellen: ganz unten >Einstellungen
5) >Test ausführen (unten rechts)
6) Jede Zeile repräsentiert einen Konflikt: gereiht nach Schwere des Konflikts (= Größe der Überlappung)
ACHTUNG: das Clash Detective - Fenster muss ganz aufgeklappt und die Aufteilung verschoben werden
7) >Ergebnisse:
- Elemente feststellen: ganz unten in >Elemente wird angezeigt, um welche Elemente es sich handelt
8) Anzeigeeinstellungen (am rechten seitlichen Rand): hier kann die Farbe der Konflikt-Elemente geändert werden
9) Clash Detective wieder ausschalten
10) SwitchBack (= zurück ins Revit wechseln und Elemente anzeigen):
- Element auswählen (mit Zeiger-Symbol bei Element 1 oder Element 2)
- SwitchBack-Taste drücken (neben Zeiger-Symbol)
- Element-Auswahl aufheben: Escape-Taste
- in Revit: >Auswahlrahmen oder >Element isolieren
11) Alle Konflikte für einen Raum anzeigen (bspw. wegen alle Fassadenpfosten verursachen einen Konflikt mit einem Raum):
- einen Konflikt aufrufen
- Element auswählen (wie unter Pkt. 10)
- >Element betreffende Konflikte gruppieren (mit Symbol neben SwitchBack-Taste)
- damit sieht man alle Konflikte und in der Liste werden alle Konflikte in einer Gruppe angezeigt
Modell Vergleich:
Diese Funktion ermöglicht den Vergleich von 2 Modell-Versionen, um Änderungen feststellen zu können.
Vorgehensweise:
- 2 exportierte NWC-Dateien mit >Anfügen öffnen
- beide Modelle im Fenster >Auswahlstruktur markieren (mit Strg)
- im Menü >Start den Befehl >Vergleicheh verwenden (steht nur bei 2 geladenen Modellen zur Verfügung)
- damit werden alle Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen gezeigt (neue Elemente, )
BCF-Workflow
1) Vorgangsweise beim Erstellen:
Zweck: Bild-basierte digitale Kommunikation im Team (papierlos, aus/in allen möglichen Programmen!)
Beispiel: Tür verschieben
- Menü >Ansichtspunkt, Befehl >Ansichtspunkt speichern (ganz links)
- damit wird ein Bild unter dem Programm-Fenster >Gespeicherte Ansichtspunkte gespeichert
- BCF-Manager starten: Menü >BIMcollab >BCF Manager (ganz links)
- neues BCF erstellen: Befehl oben links ('weißes Blatt'))
- Speichern: auf Disketten-Symbol
- Thema anlegen:
Element(e) auswählen (bspw. Tür)
auf blaues + klicken (in BCF-Manager Mitte)
- Title eintragen (oberste Zeile)
- Skizzieren/beschreiben: auf >Stift nebem dem Bild klicken, in >Comment Text eintragen
- >Save (unten rechts)
- ggf. mehrere Themen in dieser BCF-Datei anlegen
- BCF speichern: auf Disketten-Symbol klicken (oben links); Datei mit Datum versehen
Ablage von BCF-Dateien im Ordner-System: XXXX\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\06_BCF
2) Vorgehensweise beim Bearbeiten:
Nach Revit wechseln:
- 3D-View öffnen
- Menü >BIM Collab öffnen, >BCF-Manager öffnen (oben links), BCF-Datei laden (oben links)
- Doppelklick auf Bild -> Revit springt in entspr. View
- Auswahlrahmen anwenden: Menü >Ändern, Befehl >Auswahlrahmen anwenden; ggf. Grundriss öffnen
Änderungen ggf. Dokumentieren:
- auf blaues + klicken (ganz unten rechts) und Bemerkung schreiben
- BCF speichern (ganz oben)
1) Allgemeine Erklärungen
Die Industry Foundation Classes sind ein offener Standard im Bauwesen zur digitalen Beschreibung und dem Programm-unabhängigen Austausch von Gebäudemodellen (ca. 2-3x so groß wie Revit-Datei) Definiert werden die IFC von buildingSMART International (bSI).
Die Bezeichnung "Classes" (= Klassen) kommt aus der Terminologie der objektorientierten Programmierung und steht sinngemäß für "Bauteil".
Die Bestandteile eines Modells werden dabei in sog. IFC-Klassen aufgeteilt, die von vielen verschiedenen Programmen bearbeitet werden können und entsprechen bspw. in Revit den Kategorien. In anderen Programmen gibt es wieder andere Zuordnungen, was die Verwaltung von diesen Klassen sehr schwierig macht.
- Wofür?: Der IFC-Export wird vorrangig für die Modell-Überprüfung in Solibri Model Checker benötigt
- Was ist es?: IFCs sind Dateien vom Typ .txt, könnten also auch händisch geändert werden (extrem aufwändig)
- Was kann es?: Beschreibt Gebäude-Modelle, die von vielen Programmen bearbeitet werden können (Open BIM)
- Was kann es nicht?: komplexe Geometrien können u.U. nicht transportiert werden, weshalb immer eine entsprechende Kontrolle der Export-Dateien notwendig ist:
- bspw. komplexe Deckenöffnungen mit Spline-Kurven
- Es gibt nach wie vor IFC-Klassen, die nicht voll funktionstauglich sind: bspw. Träger, Splitgerät
2) IFC-Export
Siehe Link: IFC-Export
IFC-Export-Optionen
Standard IFC-Klassennahmen:
Die standard-mäßig eingestellten IFC-Klassen können mit folgendem Befehl eingestellt werden: >R >Exportieren >Optionen >IFC-Optoinen >Standard
GGf. müssen die vollständigen Einstellungen für die IFC-Klassennamen in jedem Projekt einmal geladen werden, weil die Autodesk-Zuordnung u.U. nicht zufriedenstellend ist. Leider 'merkt' sich Revit diese Einstellungen aus dem Template heraus nicht, weshalb sie vor dem ersten Export geladen werden müssen.
IFC-Klassen Laden mit Befehl >R >Exportieren >Optionen >IFC-Optoinen >Laden: von hier:
Pfad: P:\\APPS\\programme\\autodesk\\revit_2017\\01_Einstellungen\\IFC_ExportKlassen (wird erst ergänzt)
IFC-Klassennamen ergänzen (bspw. für Kategorie Raster: IfcGrid):
Link zur Erklärung von IFC-Klassen: buildingSMART
Sollte der Klassenname einer benötigten Revit-kategorie auf 'Nicht exportieren' gestellt sein, kann hier ein von Revit unterstützter Klassenname eingegeben werden (nur bestimmte Klassen) Siehe Revit Hilfe unter: >Dokumentieren und Präsentieren des Entwurfs >Exportieren >Exportieren von Industry Foundation Classes (IFC) >Unterstützte IFC-Klassen
(Link)
IFC-Export Standard-Prozedur
Siehe Anleitung in diesem Link: IFC Export aus Revit
Ist in einem Projekt noch keine Exporteinstellung definiert worden, so müssen diese einmal entsprechend eingerichtet und benannt werden. Vor etwaigen Export-Erstellungen sollte mit dem Bauherr geklärt werden, welche Art von IFC benötigt wird.
- VORHER: Modell gelöst öffnen und ggf. nicht verwendete Elemente bereinigen (ACHTUNG: diesen Befehl nicht im Live-Modell durchführen)! Verknüpfungen NICHT mitladen (Export-Dauer: Projekt-abhängig 5-30min); ACHTUNG: teilweise wird die Element-Anzeige in der Status-Leiste während des Export-Vorgangs nicht aktualisiert, was fälschlicherweise vermuten lässt, dass Revit hängenbleibt oder abgestürzt ist (ist aber nicht der Fall)
- VORHER: alle anderen Programme schließen bzw. keine andere Aktivitität UND KEIN Bildschirm-Ruhemodus einstellen (IFC-Export wird ansonsten beendet!)
- 3D-View öffnen (nicht unbedingt erforderlich)
- Befehl: >R >Exportieren >IFC
- Browse (Ablage-Pfad): ...\\PROJEKTE\\XXXX\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\02_Solibri (oder 00_IFC-Ordner anlegen)
- >Modify Setup: wenn nicht schon früher geschehen die eigenen Einstellung erstellen
- IFC2x3 Coordination View 2.0 duplizieren und umbenennen (Version 2x3 ist die aktuellste, funktionierende Version; IFC4 kann von niemand gelesen werden)
- >General:
- IFC-Version IFC2x3 Coordination View 2.0 auswählen
- Additional Content: keine Haken setzen
- >Property Sets:
- Export Revit property sets
- Export IFC common property sets
- >Level of Detail:
- High (ACHTUNG: muss bei jedem Export neu umgestellt werden)
- >Advanced:
- Use familiy and type name for reference
3) IFC Import
Bedeutung: Dient der Intagration von externen IFC-Modellen (z.B: ausführende Firmen)
Befehl: >Einfügen >IFC verknüpfen; >Verwalten >Verknüpfungen verwalten >IFC
Leider unterstützt Revit nicht alle Klassen, was teilweise zu unvollständigen Import-Modellen führt.
Solibri Model Checker ist ein Werkzeug zur erweiterten
- Kollisionsermittlung (bspw. Leitung durch Wand)
- Berührungserkennung (bspw. Wand steht auf Geschoßdecke)
- Abstandsüberprüfung (bspw. Türblatt hat genug freien Raum)
- Anzahl-Überprüfung (ausreichende Anzahl von Bauteilen)
- Flächen-Überprüfung (ausreichende Flächen von Räumen, Fensterflächen)
- Bezeichnungs-Überprüfung (eindeutige/doppelte Namen)
- Prüfung auf Barrierefreiheit (Stufen in der Erschließung)
- Fluchtweglängen, etc.
Diese Überprüfungen werden in sogenannten REGELN und Regel-Sätzen gespeichert. Die meisten werden bereits mit dem Programm geliefert, allerdings muss die Parametrik an die ATP-Parameter angepasst werden, was generell von der Plandata gemacht wird.
Da ein direkter Import von Revit-Dateien in Solibri nicht möglich ist, Bedarf es der Herstellung eines IFC-Modells.
1) Allgemeine Erklärungen:
Oberfläche:
Die Oberfläche von Solibri ist grob betrachtet in 3 Bereiche gegliedert: Menü-Leiste, Eingabe-Bereich, Modell-Bereich
1) Menü-Leiste: kann chronologisch von links nach rechts abgearbeitet werden
- Menü: Datei
- Modelle öffnen (Beispiel öffnen: BAU.ifc): In Solibri können keine Revit-Dateien importiert werden, nur IFC
aus: R:\\IBK-PTC\\PROJEKTE\\201X_XX_XX_EGD\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\02_Solibri
- Modelle hinzufügen, aktualisieren (nach Projekt-Fortschritt od. Überprüfung), speichern, speichern unter
- Rollen: Voreinstellung für bestimmte User mit fix zugeordneten Regelsätze/Klassifizierungen/Auswertungen
- Solution Center: = Online-Marktplatz für neue lokale Inhalte, Regelsätze und Produkterweiterungen
- Ruleset Manager: Solibri Regelsätze (aus >Bibliotheken) kopieren (im Arbeitsbereich); zurück zum Menü mit (oben rechts) Pfeil nach links Solibri Model Checker
- Menü: Modell
Zoomen/Drehen/Pan etc.:
- mit Mauszeiger über Modell zeigen, sonst nur sehr kleine Schritte
Modellstruktur: verschiedene Baum-Strukturen zur Objektauswahl
- modellbasierte Darstellung: nach Oberfläche, Gebäude, Ebenen, etc. (wenig verwendet)
- Komponentenhierarchie: = quasi Kategorie-Struktur wie in Revit (am häufigsten verwendet)
- Ebenenhierarchie (wenig verwendet; meistens keine Ebenen vorhanden)
- vereinigte Geschoße (nicht verwendet)
Komponenten isolieren:
- Doppelklick auf Komponente = Zoom Grenzen der Komponente
- "=", "+", "-": Komponente isoliert angezeigen
- gegenBefehl: Alle anzeigen (oben rechts)
Informationen: Angaben zu ausgewählten Elementen
- Menü: Überprüfen
- Überprüfen: Überprüfungen nach Regelsatz (= Kombination von Regeln)
- Ergebnisübersicht + Ergebnisse: Auflistung von Problemen (= Fehler) aufgrund der aufgerufenen Regeln
- Informationen: Zusatz-Infos je nach aufgerufener Regel
- Menü: Kommunikation
- Präsentation: Dient der Zusammenstellung einer Dokumentation von Problemen
(hier werden BCF-Dateien als >Berichte erstellt)
- Probleme: Auflistung aller Problemstellen einer Überprüfung
- Problemdetails: Beschreibung mit bspw. hinterlegten Bildern
- Problemsortierer: Möglichkeit, die Reihenfolge der Probleme zu ändern
- Menü: Auswertung: Möglichkeit der Auswertung nach versch. Kriterien, bspw. Massenauswertung (Quantity-Takeoff);
- drzt bei ATP noch nicht in Verwendung
2) Modellbereich (= zentraler Bildbereich):
- Navigationsleiste (oben rechts) mit Drop-Down-Menüs (ACHTUNG: alle Befehle mit Tooltips hinterlegt!)
- Drehen: zum 'Anschauen' (häufig verwendet; standardmäßig eingestellt)
- Verschieben (selten verwendet)
- Gehen: zum Durchbewegen in das Gebäude (mit Zoomen kommt man sonst nicht in das Gebäude hinein!)
- Spiel: wie "Egoshooter" (Pfeiltasten zum Bewegen verwenden)
- Information: bei Auswahl einer Komponente werden Infos links angezeigt
- Auswählen: für Mehrfach-Asuwahl ('Strg'-Taste) und
>Isolieren oder
>Nicht ausgewählte verdeckt anzeigen (!)
- Ausblenden: Komponenten ausblenden (wieder anzeigen mit >Alle anzeigen; ein Befehl weiter rechts)
- Markieren: selbsterklärend (siehe eingeblendete Werkzeug-Leiste)
- Bemaßen: selbsterklärend (Bemaßungen entfernen mit rechte Maustaste-Menü >Bemaßungen entf.)
- Schnittdarstellung: (wichtig sind nur diese Tasten: 'Shift', 't', 'Space', 'Entf')
+ Neue Schnittebene: >Shift-Taste und auf die Ebene eines Elementes zeigen
+ Verschieben der Schnittebene: >Shift-Taste und mit Maus die Ebene bewegen
+ Schnittebenen ausblenden / einblenden: 't'-Taste und Ebene auswählen
+ Zusätzliche Schnitt-Ebene: (zuerst mit 't' ausblenden) 'Space'-Taste und auf Ebene zeigen
+ Löschen einer Schnittebene: auswählen und 'Entf'-Taste
+ Drehen: 'x'-Taste dauerhaft gedrückt halten für Schnittebene drehen um die Achse X (y, z sinngemäß)
+ Drehen verkehrt: 'x' + 'Alt'-Taste dauerhaft gedrückt halten Schnittebene drehen in andere Richtung
+ View speichern: >Kommunikation >Neues Problem; Aufrufen mit Doppelklick
+ zurück-stellen mit >Alle anzeigen
- Objekt-Anzeige: Alle anzeigen; nur ausgewählte anzeigen; nicht ausgewählte transparent anzeigen
- Zoom-Funktionen: optimieren (= Zoom Grenzen), verkleiner, vergrößern,.. DropDown: Oben, Seite, ...
- Perspektive, orthogonal (standard-mäßig perspektivisch)
- Ansicht hinzufügen (ganz oben): Ein- und ausschalten der Fenster; verschieben der Fenster bei Überschrift
2) Einfache Prüfung (Standard-Prozedur)
Bedeutung: Dient der erweiterten Fehlererkennung und in weiterer Folge der Modell-Qualitätsprüfung.
Übersicht über gesamten Workflow:
- Prüfung in Solibri mittels definierter Kriterien (Regelsätze = Rulesets)
- Rückführung der Prüfungsergebnisse nach Revit über Kommunikation (anhand von BCF-Berichten)
- Fehlerbehebung in Revit
Step-by-Step-Anleitung für LEVEL 2 - Prüfung:
Menü >Datei öffnen (oben links)
- Modell öffnen (oder bereits geöffnet): IFC auswählen; siehe: IFC-Export aus Revit
- Modelle hinzufügen: zB. Haustechnik, Elektro (Dauer je nach Projektgröße 1-2min)
- Modelldisziplin einstellen: >Disziplin (3.Spalte) Architektur/Gebäudetechnik/Elektrik etc.
zur Veranschaulichung: Modell innen begehen, Modellstruktur wechseln (Komponentenhierarchie)
Menü: Überprüfen öffnen (oder nochmal anklicken):
- jetzt werden Regelsätze nach vorher ausgewählter Rolle in Menü Datei angezeigt: >abbrechen
ggf. Regelsätze entfernen: rechte Maustaste >Regelsatz entfernen
- Regelsätze hinzufügen: >Regelsätze hinzufügen (oben Ordnersymbol) und unten auf "+" Regelsätze hinzufügen
- ATP Regelsätze aus: P:\\APPS\\programme\\solibri\\Rulesets_ATP:
- für Schulung: Allgemein, HKLS_ELE, Rohbau prüfungen (Dateityp der Regelsätze: .cset)
- ACHTUNG: Regelsätze in diesem Fenster auswählen und auf OK
- Solibri Standard-Regelsätze (nicht verwenden): C:\\Users\\Public\\Solibri\\SMCv9.7\\Regelsaetze
Vorab-Erklärung zu Klassifizierungen: Klassen dienen der Etikettierung ("was ist das") Komponenten (= Bauteile), die Grundlage für die Überprüfungs-Regeln sind. Begründung: In den verschiedenen BIM-Programmen gibt es unterschiedliche Strukturierungen, die allesamt in Form von übergeordneten IFC-Klassen erfasst werden. Wenn aus einem BIM-Programm nicht alle Bauteile einer bestimmten IFC-Klasse zugordnet werden können (aus Revit meistens der Fall), ist eine Nach-Klassifizierung in Solibri erforderlich. Es sollte also beim IFC-Export aus Revit vorerst kontrolliert werden, dass alle Kategorien eine Klassen-Zuordnung erhalten (Revit unterstützt bspw. nicht alle IFC-Klassen)
- Klassifikation überprüfen (= Etikettierung von Komponenten):
- Befehl >Ansicht hinzufügen (dropdown ganz oben rechts)
- Klassifikation entfernen: auswählen und oben auf Befehl >Klassifikation schließen
- Klassifikation als Benutzerdatei laden (= Etikettierung der Bauteile in IFC-Klassen nach vorbereiteten Bunutzer-Regeln) mit
>Klassifizierungen hinzufügen (öffnen-Symbol)
- ganz unten mit > + Klassifikationen hinzufügen:
P:\\APPS\\programme\\solibri\\Klassifikationen: XXX-Entwurf_V2_3
- Klassifizierung der Komponenten überprüfen:
> Klassifikationseinstellungen (oben Mitte)
- Klassifizierungsregeln anschauen: Bauteile werden nach Regeln klassifiziert (nach Material, Typ-Name, Name)
- Klassifizierung für nicht unklassifizierte Bauteile anlegen:
- in Spalte Type (!) oder Component (!) mit rechter Maustaste klicken (!; Spalte ist wichtig, weil sonst andere Auswahl genommen wird)
- >Gleiche anzeigen wählen
- in Spalte Klassifikationsname mit rechter Maustaste in blauen Bereich
>Festlegen
- aus DropDown-Menü einen passenden Namen auswählen
- so lange durchführen, bis keine unklassifizierten übrig bleiben
- nur für BIM-Administratoren: Neue Klassifizierungsregeln anlegen (für unklassifizierte Bauteile):
- >Klassifizierungsregeln (2.Menü) >letzte Zeile auswählen >Neue Zeile hinzufügen (oben links)
- in unklassifizierte Komponenten nachschauen, was die Gemeinsamkeit der größtmöglichen Komponenten-Anzahl ist (meistens in Spalten Type oder Name zu finden)
- in Spalten >Component, >Discipline, >Type und/oder >Name aus unklassifizierte auslesen und eintragen
- Achtung: andere Regel-Einträge für diese Regel löschen (werden bei Zeile anlegen kopiert)
- Klassifikationsname auswählen (drop-down)
Regelsätze von ATP Kurzbeschreibung:
- Allgemein: prüft, ob eine Klassifikation des Bauteils möglich ist und ob dieses auch ein Material besitzt
- Rohbau prüfungen: prüft alle Rohbau-Bauteile gegeneinander und gegen anderen Gewerke
- Ausbau prüfung: prüft alle Ausfühungs-Bauteile gegeneinander und gegen anderen Gewerke
- Holzbau prüfen: prüft alle Holzbau-Bauteile gegeneinander und gegen anderen Gewerke
- Stahlbau prüfungen: prüft alle Stahlbau-Bauteile gegeneinander und gegen anderen Gewerke
- HKLS_ELE prüfungen: prüft alle HKLS/Elektro-Bauteile gegeneinander und gegen anderen Gewerke
- Modellabgleich: vergleicht zwei Modelle miteinander und gibt dann die Differenzen aus
- DB Prüfen: nicht in Verwendung bzw. noch zu entwickeln
- Familien_V2: nicht in Verwendung bzw. noch zu entwickeln
- Fluchtweg: nicht in Verwendung bzw. noch zu entwickeln
- Regelsätze ein/ausschalten:
- rechte Maustaste auf Regel und >Aktivieren / >Deaktivieren (Regel ausgegraut; damit nicht berücksichtigt)
- HKLS/ELE in Schulung vorab ausschalten (zeit-intensiv)
- für Schulung: nur Rohbau - Rohbau
- Regeln anpassen ('entschärfen'):
- Regel auswählen >rechte Maustaste
- Befehl >Regelparameter: überprüft Komponente 1 (= Bauteil 1) mit Komponente 2 geprüft
- Überlappung: 3-5 mm
- >Volumentoleranz verwenden: Volumentoleranz 1l (= Liter ... entspricht 1dm³ Überschneidungsvolumen)
- Überprüfung starten: >Überprüfen (grüner Haken oben rechts)
- Ergebnisse der Prüfung:
- in >Überprüfen-Fenster eine einzelne Regel auswählen
- in >Ergebnisse-Fenster die Zeilen aufklappen: einzelne Zeilen entsprechen einzelnen Fehler-Elemente
- Doppelklick auf Fehler = Zoom Grenzen auf diese Elemente
- Schweregrad: in der Regel definiert (kritische Fehler betreffen meist tragende Bauteile)
- Regeln akzeptieren/zurückweisen (wenn für nicht kritisch befunden): >rechte Maustaste >Als akzeptiert markieren oder >Als zurückgewiesen markieren
- Folien erstellen (= Fehler mit Bilder dokumentieren):
- Fehler in Ergebnis-Fenster anklicken
- >rechte Maustaste > Folie hinzufügen (auch übergeordnete Fehler-Pakete sind wählbar); hier können die Beschreibung und der Verantwortliche festgelegt werden
- für Schulung 2-3 Folien erstellen
Menü: Kommunikation öffnen
- Präsentation erstellen
>Neue Präsentation (oben): am besten mit Datum versehen
>Aus Überprüfungsergebnissen (damit werden vorher angelegte Folien verwendet)
- sollten später weitere Folien in den Ergebnissen dazu kommen, muss die Präsentation aktualisiert werden mit:
>rechte Maustaste auf Präsentation
>Präsentation aus Ergebnissen aktualisieren
- ggf. Probleme händisch erstellen (üblicherweise nicht notwendig, da bereits aus Ergebnissen mit >Folien erstellt)
- neues Problem erstellen: >Kommunikation >Probleme >Neues Problem
- Komponenten auswählen und dem Problem zuordnen: >Auswählen (statt Information) > Menü Kommunikation
>Fenster Problemdetails >Reiter Komponenten >aus dem Auswahlkorb hinzufügen
- Probleme sortieren mit >Problemsortierer (unteres Fenster): verschieben mit Drag&Drop
- Bericht erstellen (zum Ablegen des BCFs):
>Bericht (oben in Fenster Präsentation)
>Alle in Bericht aufnehmen >BCF-Bericht v2.0
>Bericht speichern (unten rechts):
üblicherweise in Ordner: XXXX\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\06_BCF\\...
- aktualisieren aus BCF-Änderungen (nach Bearbeitung in Revit):
>rechte Maustaste auf Präsentation
>Präsentation aus BCF aktualisieren...
- Solibri-Sitzung speichern:
- Menü: Datei öffnen
- Modell speichern unter: Datei-Format .smc
3) Erweiterte Prüfung (Level 3)
Erweiterte Püf-Routinen sind projekt-spezifisch zu definieren ... (bspw. Fluchtweg-Prüfungen in Abstimmung mit Revit-Parametrik)
4) Individuelle Prüfung (neue Rulesets erstellen)
Die Erstellung von individuell ausgearbeiteten Rulesets sollte aus Ablage-Gründen immer über den Ruleset-Manager erfolgen: >Menü Datei >Ruleset Manager
Ruleset Manager
- Regelsatzordner-Fenster: hier werden die in der aktuellen Solibri-Sitzung im Überprüfen-Menü geöffneten Regelsätze angezeigt
- Bibliotheken-Fenster: hier werden die mit Solibri mitgelieferten Standard-Regeln angezeigt
- Informationen: hier wird die Funktion der ausgewählten Regel beschrieben
- Parameter-Fenster: hier wird die Regel anhand von Parametern definiert (es gibt Solibri-Parameter und von Revit importierte Parameter)
- Arbeitsbereich-Fenster: hier kann ein neuer Regelsätze erstellt werden mit Befehl >Neuer Regelsatz (Ordner mit Sonnen-Symbol)
- Neue Regeln erstellen: es empfiehlt sich bei der Erstellung von neuen Regeln immer von einer bestehenden auszugehen, um nicht die ganzen Einstellungen neu treffen zu müssen:
- Vorgehensweise für neue Regeln:
- neuen Regelsatz erstellen (in Fenster Arbeitsbereich)
- bestehende Regel in einem der oberen Fenster auswählen und >rechte Maustaste >Kopieren;
- in Arbeitsbereich auf neuen Regelsatz klicken
- mit >rechte Maustaste >Einfügen
- neuen Regelsatz abspeichern mit >Regelsatz mit neuem Namen abspeichern
BIM Collaboration Format (BCF) ist ein auf XML-Format basierendes, offenes Datei-System, das das Hinzufügen von Kommentaren zu IFC-Modellen ermöglicht. Sinn dieser Funktionalität ist es, die Zusammenarbeit und vor allem Kommunikation von verschiedenen Modell-Bearbeitern zu vereinfachen. Da das Format selbst keine Modell-Elemente beinhaltet, ist ein vom Modell losgelöster, äußerst Daten-schlanker und Software-unabhängiger Austausch realisierbar.
Grundlage für die BCF-Bearbeitung ist das Anlegen und speichern von Berichten aus einer Prüf-Software (siehe dazu bspw. voriger Abschnitt Solibri/Step-by-Step-Anleitung/Bericht erstellen)
BCF-Auswertung in Revit:
- Revit Modell öffnen (3D-View muss nicht geöffnet werden)
- BCF-Manager öffnen: >Menü BCF-Manager
- BCF-Bericht öffnen: >Open BCF-File (oben Mitte)
R:\\IBK-PTC\\PROJEKTE\\201X_XX_XX_EGD\\00_BIM-KOMMUNIKATION\\06_BCF
- Doppelklick auf Bild: damit werden Elemente gewählt
> Auswahlrahmen verwenden
> Ansichtsvorlage ausschalten >Filter auschalten
> Zuschneidebereich erweitern
> Element isolieren
> evtl. verknüpftes Modell einschalten
- Problem bearbeiten: >Edit issue (Bleistift mitte rechts)
> Resolve
> BCF speichern (oben links)
- BCF in Solibri aktualisieren
Projektverantwortliche:
Es sollte pro Fachbereich einen Modellverantwortlichen geben! (nicht nur einen MV für alle Fachbereiche)
Überprüfung:
Wer überprüft, dass Modelle überprüft werden?
Vorschlag: GPL oder BIM-Mgr.?
Qualitäts-Management (QM)
Um die Modell-Qualität des festgelegten BIM-Standards gewährleisten zu können, müssen in regelmäßigen Abständen Prüfungen mit unter Pkt.1 genannten Verfahren durchgeführt und dokumentiert an die Projektbeteiligten übergeben werden.
Zu treffende Festlegungen:
- Prüfungsintervall (Häufigkeit der Prüfung)
- Form der Qualitäts-Dokumentation
- Änderungsintervalle (Einarbeitung von Änderungen)
- Detailschärfe pro Phase (Level of Detail)
Verwertbarer Output
Aus dem Modell nutzbarer Output:
Ergebnisunterlagen pro Phase
Laut BIM-Standard sind jeder Projektphase bestimmte Ergebnisunterlagen zugewiesen (phasenbezogener Informationsgehalt des Modells), wobei etwaige projektbedingte Abweichungen möglich sind.
Zu treffende Festlegungen: ???
Massenauszüge
Um dem Modell in automatisierter Form Massen entnehmen zu können (Rohbau, Stahlbau, etc) sind entsprechende Modellier-Richtlinien einzuhalten.
Zu treffende Festlegungen: Modellierung nach WIKI-Artikel.
Qualitäts-Sicherung (QS)
Abklärung erforderlich!
